Holzhacken - Teil 1

Halten Sie Abstand zu anderen Personen, damit niemand durch die schwingende Axt oder Holzstücke gefährdet wird. Verwenden Sie einen breiten, stabilen Hackklotz, in Kniehöhe. Die Holzart spielt keine Rolle; ein Hackklotz aus Eiche hält allerdings länger.

Es ist wichtig, daß der Hackklotz auf einer stabilen, nichtfedernden Unterlage steht. Eine federnde Unterlage reduziert die Kraft des Axthiebes und damit den Spalteffekt. Stellen Sie das Holzstück auf den hinteren Teil des Hackklotzes. Falls Sie das Holzstück nicht treffen, trifft die Axt dann in der Regel den Hackklotz und nicht den Boden und die Hauarbeit wird sicherer.

Halten Sie bei dem Hieb die Axt am Ende des Stiels, mit geraden Armen. Sie haben dann mehr Kraft, und die Hauarbeit wird sicherer. Der Axtstiel soll, wenn möglich, im Spaltaugenblick horizontal sein. Ein Holzstück lässt sich in der Regel leichter vom dünnen Ende aus spalten. Ist das Holz knorrig oder voller Äste, muss die Axt besonders gut geschliffen und scharf sein. Versuchen Sie mit der Axt durch das Mark des Holzstückes zu treffen, um das Spalten - auch von knorrigem Holz - zu erleichtern. Versuchen Sie auch, in der Mitte von eventuellen Astknorren zu treffen.

Kniehöhe
Das Holzstück, das zu spalten ist, soll so weit wie möglich weggestellt werden. Große Holzstücke können in mehreren Schritten gespalten werden.

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