Vorgeschichte
der heute in Gränsfors Bruk angefertigten Äxte Vor
der Industrialisierung wurden Äxte in vielen kleinen Schmiedewerkstätten
hergestellt. Die Form und Struktur der Axt ging von deren Funktion,
den Forderungen des Benutzers und dem beruflichen Können des
Schmieds aus. Äxte wurden bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts
von kleinen Gewerbetreibenden, von Handwerkern und Bauern benutzt. Mit
der, der Industrialisierung folgenden Abholzung der Wälder erweiterte
sich der Kundenkreis für Äxte durch völlig neue Großabnehmer,
wie Forstwirtschafts-Unternehmen und spezialisierten Holzfällern.
Durch die verstärkte Nachfrage nach Äxten entstand ein größeres
kommerzielles Interesse an der Herstellung, die sich auf die Fabriken
konzentrierte. Serienherstellung und Rationalisierung der Produktion
senkten die Herstellungskosten.
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Zur
"Verschönerung" wurden alle
Flächen der geschmiedeten Axt
vollkommen blank geschmirgelt.
Danach wurden Teile der Axt
gestrichen und brennlackiert. Bunte Fabrikmarken wurden Standard.
Form und Struktur der Äxte wurden verändert, oft auf Kosten
der Qualität. Äxte wurden standadisierte, massenproduzierte
Industrieprodukte. Es wurde viel Energie aufgebracht, um die Äxte
den heutigen Vorstellungen eines Industrieproduktes anzupassen: alle
Äxte eines gewissen Modells sollten exakt gleich sein.
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