Brennholz
Von den in Schweden am häufigsten vorkommenden Baumarten haben Eiche und Birke die beste Brennzeit, gefolgt von Kiefer, Fichte und Espe.Frisches Holz enthält ca. 45% Wasser. Bevor das Holz verheizt wird, sollte der Wassergehalt auf ca. 25% oder weniger reduziert werden, was normalerweise nach Ablauf eines Sommers der Fall ist. Rinde, besonders Birkenrinde, verzögert das Trocknen des Holzes. Gespaltenes Holz trocknet deshalb besser als ungespaltenes. Das hat auch zur Folge, daß gespaltenes Holz nicht so leicht schimmelt oder fault ­ darüber hinaus brennt es viel besser. Die beste Jahreszeit für das Fällen von Laubbäumen ist der Winter. Den Stamm mit der Motor- oder Bügelsäge zersägen.Möglichst gleich danach das Holz hacken ­ je mehr es trocknet desto schlechter läßt es sich spalten. Man kann mühelos grobes, frisch gefälltes Fichtenholz spalten. Nach einem Jahr ist das nicht mehr der Fall. Gefrorenes Holz ist brüchig und sehr leicht zu spalten. Die beste Zeit für das Spalten von Holz ist im Spätwinter. Dann hat das Holz Zeit, im Sommer zu trocknen.

Kleine Holzstücke, die sich nicht spalten lassen, können etwas entrindet werden, dann trocknen sie besser.

Wird ein Baum gefällt, der frische Blätter hat, wartet man am besten mit dem Abhacken der Äste bis die Bätter vertrocknet sind. Dabei verdunstet viel Wasser durch die Blätter und das gespaltene Holz trocknet dann schneller.Fällt man eine Birke im Frühjahr, wenn der Saft steigt, hat man später keine Probleme mit Wurzeltrieben.

 


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